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Botanicalls – Pflanzenpflege 2.0

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich über ein von Studenten der New York University ersonnenes technisches Hilfsmittel für Hobbygärtner gelesen. Bevor das Grün in der Wohnung vertrocknet oder durch zu viel Wasser ertrinkt, sendet die Pflanze eine Twitter-Nachricht an den Hobbygärtner.

 

Botanicalls Twitter heißt der Bausatz, den man für 160 Dollar im Internet erstehen kann. Über einen Sensor wird die Feuchtigkeit im Blumentopf gemessen und via den USB programmierbaren Controller und einen Ethernet-Adapter ins Internet übertragen. Dann braucht man nur noch einen Twitter-Account und schon kann man die Befindlichkeiten des häuslichen Urwalds online oder mobil mitverfolgen.

 

Soweit so gut – ich dachte schon, dass ich nun alle Probleme los bin, die mich sonst mit den Pflegeeltern meiner Pflanzen so heimsuchen, wenn ich im Urlaub bin. Aber bevor ich den Order-Button gedrückt habe, noch eine Rückfrage beim Haus- und Hofmechaniker, ob man das Teil nicht auch mit handelsüblichen Bauteilen einfach selbst zusammenschrauben könnte. Ich glaube, er hält nicht zu viel von meinen Superideen, denn sei Alternativvorschlag war die Anschaffung von Plastik- bzw. Seidenblumen, die nicht nur während des Urlaubs extrem pflegeleicht sind. Dass es eigentlich darum geht, ein cooles neues Gadget zu haben, ist ihm dabei offensichtlich entgangen.

 

Eine ähnliche Idee liegt auch Pet Plant zugrunde. Der „Babysitter“ für die Pflanzen ist nichts anderes als ein Blumentopf, der verschiedene Eckdaten der Pflanze misst, die sich darin befindet, einen Idealzustand berechnet und über ein Piktogramm die Wünsche der Pflanze äußert. Überschüssiges Wasser wird am Boden des Behälters aufgefangen, mehr Wasser wird mit einem Tropfensymbol angefordert und wenn sich die Pflanzen in Gefahr befinden, signalisiert das der Totenkopf.

 

Ein USB-Anschluss verbindet Pet Plant mit dem Computer. Vom Design her ein wirklich nettes Teil, das sich Junyi Heo da ausgedacht hat. Allerdings fehlt definitiv die Komponente für die mobile Überwachung des privaten Dschungels.

Lederhosn und iPod

ipodlederhos.jpgIch kenne allerlei Funktionstextilien, die die Bedienung eines iPod oder eines anderen MP3-Players ermöglichen. Aber die Lederhosn ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen – und das obwohl ich in München wohne. Gefunden hat das gute Stück, das waschecht von Loden Frey vertrieben wird, Boing Boing.

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